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Schleppende Aufklärung im Grünewalder-Prozess
© Radio RSG/Anni Stosberg
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Schleppende Aufklärung im Grünewalder-Prozess

Eine „Salamitaktik“ werfen die Anwälte der Nebenklage den Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung des Brandanschlags in Solingen vor.

Veröffentlicht: Dienstag, 13.05.2025 14:35

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Nur nach und nach würden die Hintergründe und Informationen dazu öffentlich, kritisieren sie. Die Nebenklage fordert, dass sowohl ihr als auch dem Gericht alle erhobenen Informationen zu dem rechtspolitisch brisanten Fall des Brandanschlags in der Grünewalder Straße unverzüglich und vollständig zur Verfügung gestellt werden. Am gestrigen, 14. Prozesstag wurde bekannt, dass es im April 2024 einen Vermerk eines Beamten gab, der auf eine rechtsextrem motivierte Tat hinwies. Dieser Vermerk wurde jedoch abgeändert. Die Nebenklage bezeichnet dies und den Umgang mit den Informationen als „Skandal“. Der Prozess pausiert bis Anfang Juni; zudem hat das Gericht weitere Termine bis Ende Juli angesetzt. (as)

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