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Schwankungen im Arbeitsmarkt erwartet
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Schwankungen im Arbeitsmarkt erwartet

Nachdem die Arbeitslosenquote Mitte des Jahres auf dem Niveau wie vor der Coronakrise lag, sorgten die Folgen des Ukrainekrieges wieder für einen Anstieg. Auch für 2023 erwartet die Argentur für Arbeit starke Schwankungen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.01.2023 07:22

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Das vergangene Jahr hat im RSG-Land ein Auf und Ab auf dem Arbeitsmarkt mit sich gebracht, das gibt die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal nun bekannt. Bis März 2022 gab es im Bergischen Städtedreieck so viele Angestellte wie noch nie seit dem Jahr 2000. Je nach Branche sah es allerdings sehr unterschiedlich aus: während Gastgewerbe und das verarbeitende Gewerbe massiv mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen hatten, gab es unter anderem im Baugewerbe, Erziehungs- und Unterrichtswesen und im öffentlichen Dienst einen deutlichen Anstieg der Arbeitnehmer.

Auch mit Blick auf dieses Jahr rechnet die Agentur für Arbeit damit, dass sich die Beschäftigungsquote sehr unterschiedlich entwickeln wird. Man hofft darauf, dass mehr ausländische Fachkräfte den Arbeitsmarkt entlasten könnten. Vor allem die Insolvenz des Solinger Automobilzulieferers Borbet werde den Arbeitsmarkt im Städtedreieck belasten.


Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal fordert zudem mehr Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mehr Geld für Ausbildungen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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