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Solingen: Ehemaliger Oberstadtdirektor zu Haftstrafe verurteilt
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Solingen: Ehemaliger Oberstadtdirektor zu Haftstrafe verurteilt

Der frühere Solinger Oberstadtdirektor Ingolf Deubel ist jetzt wegen Untreue und uneidlicher Falschaussage zu zwei Jahren und drei Monaten Haft vom Landgericht Koblenz verurteilt worden. Es geht dabei um den Ausbau des Nürburgrings in der Eifel. Nachdem Deubel seine Arbeit in Solingen beendet hatte, war er rheinland-pfälzischer Finanzminister und mit dem Ausbau des Nürburgrings befasst.

Veröffentlicht: Dienstag, 04.02.2020 16:13

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Im Jahr 2009 war der geplante Ausbau des Nürburgrings durch private Investitionen gescheitert. Das kostete rund 330 Millionen Euro. Dafür musste das Land Rheinland-Pfalz einspringen und Ingolf Deubel zurücktreten. Der frühere Solinger Stadtkämmerer und Oberstadtdirektor war deshalb bereits 2014 vom Landgericht Koblenz zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. 2015 hob der Bundesgerichtshof dieses Urteil teilweise wieder auf und verwies den Fall an eine andere Kammer des Landgerichts zurück. Gegen das erneute Urteil kann Deubel übrigens noch Revision einlegen. Ihm drohen nun Haft und der Verlust seiner Beamtenpension.

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