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Solingen will weniger Holz exportieren
© Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG
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Solingen will weniger Holz exportieren

Die Stadt Solingen will das Holz aus den städtischen Waldgebieten künftig anders vermarkten. Bisher ist es so, dass Holz aus Solingen in viele verschiedene Länder exportiert wird. Das sei aufwändig und verursache viel CO2. In Zukunft soll Holz aus Solingen auch in Solingen bleiben. Es geht in erster Linie um Nachhaltigkeit. Die Technischen Betriebe, das Umweltamt und die Solinger Wirtschaftsförderung stecken hinter der Initiative. Statt Holz aus den städtischen Wäldern in alle Welt zu verkaufen, soll es hier vor Ort verarbeitet und verwendet werden. Man nehme damit deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. In einem ersten Pilotprojekt wurde Fichtenholz aus Solingen am Standort der TBS an der Tersteegenstraße verarbeitet: 100 Hochbeete für Solinger Kindergärten sind daraus entstanden. Weitere nachhaltige Projekte sollen folgen, sagt die Stadt.

Stadt und Wirtschaftsförderung sprechen von einem „Strategiewandel“ und einem „Leuchtturmprojekt“. Viele weitere nachhaltige Konzepte sollen in Zukunft in Solingen umgesetzt werden, wenn die Gremien diesem Strategiewandel auch zustimmen. Solingen mache sich damit auf den Weg, diesen Strategiewandel als erste Kommune in Deutschland konsequent umzusetzen. Das Leuchtturmprojekt mache die vom Rat der Stadt Solingen beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie sichtbar. Der Umgang mit nachhaltigen Ressourcen werde in Solingen nicht nur gepredigt, sondern gelebt.

Mehr Infos gibt es hier.

 


 


Veröffentlicht: Mittwoch, 18.08.2021 05:26

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