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Ein Arzt misst in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum bei einer Patientin den Blutdruck (gestellte Szene). Im Vordergrund liegt ein Stethoskop. (zu dpa: «Bürgermeister laufen Sturm gegen Pläne zu Notfallpraxen»)
© picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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Solinger Ärzte und Politik kritisieren GKV-Spargesetz

Längere Wartezeiten beim Arzt und höhere Zuzahlungen bei Medikamenten – das könnte gesetzlich Versicherte schon bald treffen. Durch das GKV-Spargesetz befürchten die Ärzte in Solingen außerdem weitreichende Einschränkungen für ihre Arbeit.

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Vergangene Woche ging das Gesetz durch Bundestag und Bundesrat. Die Solinger Ärztekammer hat dazu jetzt (16.07.) mit verschiedenen Akteuren aus Politik und Gesundheitssektor gesprochen. Der CDU-Bundestags-Abgeordnete Jürgen Hardt hält die Einsparungen für nötig, um die Krankenkassen zu stabilisieren. Unter anderem sind dafür die Budgets der Fachärzte gekürzt worden. Sind diese aufgebraucht, müssen Behandlungen verschoben werden. Der Solinger SPD-Politiker Josef Neumann aus dem Landtag kritisiert das: Er fordert echte Strukturveränderungen statt bloßer Finanzkürzungen. Das fordern auch die Ärzte: Sie sagen, die niedergelassenen Ärzte stützen das Gesundheitssystem. Daran dürfe man nicht sparen. (miha)

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