
Solinger Freundeskreis verurteilt Angriffe auf Israel
Der Freundeskreis Solingen/Ness Ziona verurteilt die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen auf Israel. Seit Tagen wird der Großraum Tel Aviv, zu dem auch die Solinger Partnerstadt Ness Ziona gehört, aus der Luft angegriffen. "Die Luftangriffe der terroristischen Hamas-Bewegung sind eine sinnlose und schändliche Eskalation!" - so der Vorsitzende des Solinger Freundschaftsvereins, Bernd Krebs. Seit mittlerweile über 20 Jahren pflegt der Verein die Beziehungen Solingens nach Ness Ziona. Bernd Krebs ruft dazu auf, sich mit der Solinger Partnerstadt und Israel zu solidarisieren. An der Stadtgrenze von Ness Ziona sei eine Frau getötet worden, die sich bei einem Raketenangriff in Sicherheit bringen wollte. Der Freundeskreis Solingen/Ness Ziona hofft nun, dass die Bundesregierung Schritte zur schnellen Deeskalation unternehmen wird.
Der Vorstand des Freundeskreises hat gegenüber Bürgermeister Shmuel Boxer und dem Vertreter der israelischen Solingen-Freunde, Dr. Rafi Schnitzer, die Solidarität Solingens zum Ausdruck gebracht und die terroristischen Raketenangriffe der HAMAS aus dem Gaza-Streifen verurteilt. Die Vorstandsmitglieder des Freundeskreises sind im permanenten Kontakt und im verstärkten Austausch mit den Freunden in Israel.
Bernd Krebs: "Zugleich ist es allerdings auch unverzichtbar, dass die Verantwortlichen in Israel unbeschadet der schwierigen politischen Situation mit internationaler Unterstützung – auch der deutschen Regierung - alles unternehmen, damit eine weitere Eskalation und eine zu befürchtende drohende neue Intifada der arabisch-stämmigen Bevölkerung vermieden wird – einer Eskalation, die offenbar von der HAMAS in ihr Handlungskonzept einbezogen ist."
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