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Solinger Gemeinde fordert Veränderungen
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Solinger Gemeinde fordert Veränderungen

Mit mahnenden Worten hat sich der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Sebastian in einem offenen Brief an Generalvikar Markus Hoffmann gewandt. Der Generalvikar handelt als Stellvertreter des Bischofs im Erzbistum Köln und war Ende Mai in Solingen zu Besuch. Dort traf er sich mit Vertretern der Gemeinde, um die Spaltung zwischen Kirchenleitung und Kirchenmitgliedern zu beheben. Dabei wurden viele Maßnahmen besprochen und zugesichert. Passiert ist bisher jedoch nichts. "Alle Maßnahmen sind ausgeblieben - das bewerten wir als ungenügend", heißt es in dem Brief. Darin fordern sie den Generalvikar auf, die Anliegen des Kirchenvorstandes umzusetzen. Sie wollen unter anderem Gewaltentrennung und Transparenz in der Bistumsleitung, eine echte Beteiligung des Kirchenvolkes und mehr Vielfalt in der Beratung durch Dritte. So wird unter anderem angeprangert, dass Beratungstätigkeiten von nicht religiösen Beratungsgesellschaften durchgeführt werden, zu abstrusen Bedingungen und Preisen, so der Kirchenvorstand. Außerdem wünschen sich die Unterzeichner des Schreibens, dass auch gleichgeschlechtliche Paare einen kirchlichen Segen erhalten können.

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