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Solinger gesteht Brandstiftung an der Schützenstraße
© Tim Oelbermann
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Solinger gesteht Brandstiftung an der Schützenstraße

Vor dem Wuppertaler Landgericht hat ein 53-Jähriger Solinger heute (16.12.) gestanden, dass er versucht hat, im Mai dieses Jahres ein Mehrfamilienhaus anzuzünden.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.12.2025 14:30

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Als Vorbild galt für ihn dabei der Brandanschlag an der Grünewalder Straße in Solingen vor über einem Jahr, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. Das meldet die Deutsche Presseagentur. Er habe das Haus, in dem er zum Tatzeitpunkt wohnte, anzünden wollen, um sich umzubringen. Dabei habe außer ihm niemand zu schaden kommen sollen. Gleichzeitig habe der Angeklagte aber auch gesagt, dass die unteren Etagen sich hätten retten können, die oberen nicht. Der Mann nannte jahrelange und langanhaltende gesundheitliche Probleme als Hauptgrund für seine Tat. Er soll laut Anklage Grillanzünder und Brennpaste im Holztreppenhaus seinen Mehrfamilienhauses verteilt haben. Anwohner hätten damals den beißenden Geruch bemerkt und Feuerwehr und Polizei informiert, bevor der Mann ein Feuer entfachen konnte. (cg)

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