
Nachdem der in dieser Woche vorgestellte UN-Bericht zur Lage der Natur alles andere als positiv ausgefallen ist, fordern die Solinger Grünen Konsequenzen. Angesichts des massenhaften Artensterbens sei auch in Solingen ein Umdenken erforderlich, sagt der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Dietmar Gaida.
Auch in Solingen würden viele wertvolle Naturflächen bebaut und damit Lebensräume für einzelne Tier- und Pflanzenarten zerstört. Als Beispiel führt der Grünen-Sprecher die Kleingärten Anlagen am Bussche-Kessel-Weg und am Coppelpark an. Die Forderung der Grünen: Biotope im Solinger Stadtgebiet langfristig schützen! Auch Solingen als Kommune müsse ihren Beitrag zum Naturschutz leisten. Der UN-Bericht geht davon aus, dass von geschätzt 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten rund eine Million vom Aussterben bedroht sind. Schuld daran ist laut Bericht allein der Mensch.