
Solinger Projekt stärkt Resilienz nach Fronhof-Anschlag
Das Attentat am Fronhof in Solingen jährt sich am Sonntag (23.08.). Das Diakonische Werk Solingen setzt sich seit dem vergangenen Jahr, als Reaktion auf die Tat, für Präventionsarbeit ein.
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Radikalisierung dürfe nicht isoliert betrachtet werden. Durch Ausgrenzung, mangelnde Teilhabe und Orientierungslosigkeit könne es gerade bei jungen Menschen zu Radikalisierung kommen. Das sagte die Diakonie bei einer Pressekonferenz zu dem Thema. Prävention beginne deshalb lange, bevor Sicherheitsbehörden eine Rolle spielten. Durch das Projekt SiRaSol der Diakonie sollen Resilienz und Handlungskompetenz relevanter Akteure gestärkt werden. Dazu gehören Fachstellen, Vereine, Religionsgemeinschaften und Bildungseinrichtungen. Das Projekt soll sie außerdem besser vernetzen. Eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht das Projekt. (jd)