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Sorge um S7 reißt nicht ab
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Sorge um S7 reißt nicht ab

Die Empörung über den Ausfall der S7 im RSG-Land reißt nicht ab. Die Grünen in Solingen finden, dass Gespräche zwischen den Städten, Abellio und dem VRR allein nicht reichen werden. Es brauche eine langfrisigere Lösung für die Probleme im Öffentlichen Nahverkehr. "Die Schwierigkeiten beim Betrieb des Müngsteners sind ein Desaster" - sagt Grünen-Rats-Mitglied Leon Kröck. Es wurden bereits Forderungen nach einem regionalen Krisengipfel laut, das geht den Grünen aber nicht weit genug. Sie sagen, dass parallel dazu vom Bund Geld zu Verfügung getellt werden muss, um die Finanzierung des ÖPNV zu sichern. Die Situation auf der Strecke der S7 hat sich in den letzten Wochen weiter angespannt. Aktuell fährt zwischen Wuppertal und Remscheid nur noch Schienenersatzverkehr, bis zum 25. Juli soll das auch erstmal so bleiben.

Leon Kröck sitzt für die Grünen im Solinger Stadtrat und ist VRR-Verbandsversammlungsmitglied. "Eine verlässliche, gut vertaktete S7 ist die Grundvoraussetzung für den Umstieg vom Auto auf die Bahn.", findet er. "Bund und Länder müssen endlich ihren Teil dazu beitragen, dass der Öffentliche Nahverkehr als ein entscheidender Teil der Daseinsfürsorge ausfinanziert wird." fordert die Bundestagskandidatin der Grünen Silvia Vaeckenstedt.

Die Probleme bei der S7 bestehen nicht erst seit gestern - das sagt die Solinger CDU-Fraktion und schaltet sich damit ebenfalls in die aktuelle Diskussion ein. Gestern hatten die drei bergischen Oberbürgermeister angekündigt das Gespräch mit Abellio, der Bahn und dem VRR suchen zu wollen. Die Solinger CDU begrüßt das, weist aber auch darauf hin, dass in der Vergangenheit bereits viel versäumt wurde. Der Regionalverkehr sei jahrelang vernachlässigt worden, nun sehe man die Folgen davon.

Der Fraktionsvorsitzende der Solinger CDU, Daniel Flemm, sagt: "Die Probleme bei der S/ bestehen nicht erst seit gestern. Es braucht jetzt den Dialog zwischen den drei bergischen Städten, dem VRR und Abellio, um für die Pendler wieder Verlässlichkeit herzustellen. [...] Von Abellio braucht es jetzt Klarheit, inwiefern das Unternehmen die Strecke noch betreiben kann oder will. Wenn es absehbar gar nicht mehr weitergeht, brauchen wir einen geordneten Übergang.“

Veröffentlicht: Freitag, 09.07.2021 09:01

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