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Sozialplanung: Stadt Remscheid will Armut gezielter angehen
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Sozialplanung: Stadt Remscheid will Armut gezielter angehen

Familienarmut, Benachteiligung, Chancengerechtigkeit: In Remscheid will die Stadt diese Themen und Probleme gezielter angehen. Mit einer Stelle für strategische Sozialplanung sollen Daten erhoben und ausgewertet werden.

Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2022 05:53

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Die Lebensverhältnisse der Remscheider sollen sich verbessern, vor allem für die, die in Armut oder an der Armutsgrenze leben. Die Stadt hat dafür im Oktober eine neue Stelle geschaffen. Außerdem soll es bald eine Sozialplankonferenz in Remscheid geben.

Welche Personengruppen sind in Remscheid besonders benachteiligt? In welchen Bezirken ist die Kinderarmut besonders groß? Und was kann man direkt dagegen unternehmen? Die neue Stelle für „Sozialplanung“ in der Stadtverwaltung soll die Daten liefern, um die Fragen beantworten zu können. Dafür wird die Stadt das Monitoringsystem „KomMonitor“ nutzen. In anderen Kommunen ist es bereits im Einsatz: Sozialökonomische Daten werden erhoben und ausgewertet. Bis 2024 soll es außerdem regelmäßig eine Sozialplankonferenz geben, auf der die Stadt konkrete Handlungskonzepte gegen Armut entwerfen will. Bei dem Projekt „Sozialplanung“ handelt es sich um ein Förderprogramm vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom Land NRW.

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