Anzeige
Sozialverbände rufen um Hilfe
© Nadine Sadler / Radio RSG
Teilen: mail

Sozialverbände rufen um Hilfe

Kitas, OGS-Betreuung oder Pflegeeinrichtungen sind in Gefahr. Heute (16.10.) beginnt die Aktionswoche der Sozialverbände, in Solingen hat das Forum Jugend & Soziales zum Protestmarsch aufgerufen.

Veröffentlicht: Montag, 16.10.2023 03:40

Anzeige

Der Grund ist fehlendes Geld: Mit einer Aktionswoche wollen insgesamt 30 Sozialverbände wie AWO, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz oder die Freie Wohlfahrtspflege diese Woche auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Hintergrund der Aktionswoche ist, dass die gestiegenen Personalkosten und die sozialen Verbände in eine finanzielle Notlage geraten. Das Land NRW, das die soziale Arbeit laut Gesetz ausreichend finanzieren soll, gleicht die Mehrkosten nicht aus. Das führt zu personellen Kürzungen auch bei Kitas oder Beratungs-Angeboten in Solingen und Remscheid. Das wiederum benachteiligt Eltern mit kleinen Kindern, die dann nicht mehr arbeiten gehen können und könnte die Gesellschaft in Schieflage bringen, so die Sozialverbände. Die sozialen Träger demonstrieren deshalb für mehr Geld - und zwar am Donnerstag (19.10.) vor dem Düsseldorfer Landtag und am Samstag (21.10.) mit einem Protestmarsch zwischen Rathaus und Fronhof in Solingen.


Zum Hintergrund

Das Forum Jugend & Soziales in Solingen und sechs Wohlfahrtsverbände haben zu dem Protestmarsch aufgerufen. Mehr als 30 Sozialverbände gehören dem Forum und den Wohlfahrtsverbänden an und fordern jetzt eine Antwort der Landesregierung. Die Mitarbeiter und Träger sind am Limit, heißt es in dem Aufruf zum Protestmarsch in Solingen: Man müsse wegen der finanziellen Krise bereits Öffnungszeiten und Angebote kürzen. Die Politik muss handeln, sonst drohe der Wegfall von zahlreichen sozialer Angebote.

Anzeige
Anzeige
Anzeige