Sperrstunde bedroht Gastronomen im RSG-Land

Die aktuelle Corona-Situation trifft vor allem Kneipen und Bars bei uns im RSG-Land hart. Seit dem Wochenende gilt eine Sperrstunde. Um 23.00 Uhr muss der letzte Gast gehen. Das sei existenzbedrohend für die Wirte, sagt der Sprecher der Gastronomen in Remscheid Markus Kärst. Einem anderen Zweig in der Branche geht es aber etwas besser. Am vergangenen Wochenende sei es in vielen Restaurants in Remscheid schon wieder etwas voller geworden. Das könne damit zu tun haben, dass Remscheid aktuell die niedrigsten Fallzahlen im Städtedreieck hat. Das sei erfreulich, dennoch kämpft die gesamte Branche. Die Hochzeiten, die aus dem Frühling in den Herbst verschoben wurden, werden jetzt auch abgesagt. Und Kärst ist ebenfalls gegen die Sperrstunde. Abends was trinken zu gehen, sei viel transparenter als sich mit Freunden zu Hause zu treffen. Kommt es zu einem Corona-Fall könnten die Wirte helfen, die Kontaktpersonen aufzudecken. Zuhause geht das nicht so leicht. 

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