
Stadt Remscheid hat 29 Millionen Euro offene Forderungen
Veröffentlicht: Montag, 29.04.2019 18:00
29 Millionen Euro - So viel hat die Stadt Remscheid im letzten Jahr vorgestreckt, aber bis zum Jahresende 2018 nicht zurückbekommen. Das geht aus einer Vorlage zum nächsten Hauptausschuss hervor. Der größte Teil geht dabei auf bezahlte Hilfeleistungen zurück, die die Stadt vorgestreckt hat.
Allein knapp 14 Millionen von der Gesamtsumme sind solche Hilfeleistungen. Das sind beispielsweise von der Stadt vorgestreckte Unterhaltszahlungen, die dann von Remscheidern aber nicht zurückerstattet werden. Der zweitgrößte Posten der noch offenen Forderungen sind die sogenannten privatrechtlichen Forderungen. Das sind Leistungen, die die Stadt vom Land NRW zurückbekommt. Zum Beispiel, weil sie Beerdigungen von Leuten bezahlt hat, die keine Angehörigen mehr haben. Wann die Stadt mit Bezahlung der Forderungen rechnen kann, ist noch nicht klar.