
Stadt Remscheid reagiert auf Schulzulassungs-Kritik
Die Stadt Remscheid wehrt sich gegen Vorwürfe, zu wenig gegen die Problematik der Grundschul- und OGS- Plätze zu machen.
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Der Jugendamtselternbeirat und die Stadtschulpflegschaft hatten vor einer Woche einen offenen Brief an Oberbürgermeister Mast-Weisz geschrieben und der Verwaltung verspätete Zu- bzw. Absagen bei den Schulplätzen vorgeworfen. Den Eltern fehle Planungssicherheit. Die Stadt hat Verständnis für die schwierige Situation der Eltern, so Schuldezernent Thomas Neuhaus. Die späte Versendung der Zu- und Absagen hätte jedoch massiv mit den fehlenden Schulanmeldungen mancher Eltern zu tun: so seien selbst nach mehrfacher Aufforderung und trotz Schulpflicht bis zuletzt noch 38 Kinder ohne Anmeldung geblieben. So habe sich die gesamte Planung nach hinten verschoben. Auch eine hohe Zahl an Neuanmeldungen unter anderem durch geflüchtete Kinder sei eine Herausforderung bei der Schulplatzvergabe. Noch vor Ostern sollen die Eltern Bescheid bekommen. Zum Thema OGS-Plätze hat die Stadt eine detaillierte Zusammenfassung der Platzvergabe-Regelung verschickt.