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Stadt und Polizei über Konsequenzen nach tödlichem Unfall
© Thorsten Kabitz / Radio RSG
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Stadt und Polizei über Konsequenzen nach tödlichem Unfall

Nach dem tödlichen Unfall vorige Woche auf der Karlstraße in Lennep wollen Stadt und Polizei schneller und konsequenter gegen die Raser- und Poserszene vorgehen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.05.2025 03:43

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Die Verantwortung für den Unfall vorige Woche liege allein beim Fahrer, aber man könne jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, so Oberbürgermeister Mast-Weisz am Abend in der Bezirksvertretung Lennep. Stadt und Polizei sollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um die Raser- und Autoposer-Szene konsequenter in den Blick zu nehmen. Die Stadt will nächtliche Verweilverbote auf Parkplätzen wieder auf den Tisch bringen, die die Politik vor rund drei Jahren abgelehnt hatte. Man wolle aber auch Fahrverbote aussprechen und Führerscheine einkassieren, da wo es nötig und rechtlich möglich sei.

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Mast Weisz zu Poser Szene
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Falko Lotz, Leiter der Verkehrsdirektion im Polizeipräsidium Wuppertal, legte Zahlen zu den bisherigen Einsätzen gegen die Autoposer-Szene vor. Seit Oktober 2024 habe die Polizei ihre Aktitvitäten ausgeweitet und seitdem rund 100 Fahrzeuge "aus dem Verkehr" gezogen.

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Lotz Autoposer
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Neues zum Unfall konnte die Polizei am Abend nicht sagen, um die laufenden Ermittlungen gegen den 24-jährigen Fahrer nicht zu gefährden. Das zweite Unfallopfer, eine 17-jährige Schülerin, die schwer verletzt wurde, soll aber auf dem Weg der Besserung sein. Die Sitzung der Bezirksvertretung begann mit einem Gedenken an die 19-jährige Hanna, die durch den Unfall gestorben ist. Auch ihr Freund nahm daran teil. (tk)

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Stadt und Polizei über Konsequenzen nach tödlichem Unfall
© Thorsten Kabitz / Radio RSG
Am Rande der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 07.05.2025
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