
Stadt will sich selber um Flüchtlinge kümmern
Die Stadt Remscheid will sich in Zukunft selbst um die Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen kümmern. Seit 1996 kümmert sich eigentlich der Verein BAF um die städtischen Übergangsheime. Die Stadt sagt aber, dass der bestehende Vertrag nicht mehr tragbar ist. Der Vertrag zwischen der Stadt und BAF wurde im Laufe der Jahre immer wieder an die aktuelle Flüchtlingssituation angepasst. Ab dem Jahr 2015, als immer mehr Flüchtlinge kamen, musste der Verein auch immer mehr Aufgaben übernehmen. Aus den 34 Mitgliedern wurden 100. Als dann ab 2017 deutlich weniger Flüchtlinge kamen, hat die Stadt den Vertrag genau prüfen lassen. Dabei kam raus, dass er viele Nachteile mit sich bringt. Die Stadt kann BAF kaum kontrollieren, muss aber sämtliche Kosten übernehmen. Deswegen will die Stadt den Vertrag zum 31.03 kündigen. Die BAF-Mitarbeiter sollen dann städtische Mitarbeiter werden. Die Stadt Remscheid hat sich bei diesem Plan gutachterlich beraten lassen. Auch die Bezirksregierung Düsseldorf hat keine Einwendungen gegen die Planungen. Die Stadt Remscheid muss zum 31.03. kündigen, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch.
Veröffentlicht: Donnerstag, 14.03.2019 05:01