
Stadtsparkasse Remscheid zieht Bilanz
Die Remscheider legen wieder mehr Geld zurück. Zumindest ist das Vermögen auf den Konten der Remscheider Stadtsparkasse im vergangenen Jahr insgesamt gestiegen. Heute hat die Sparkasse ihre vorläufige Geschäftsbilanz für 2019 vorgestellt – und fällt trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv aus. Thorsten Kabitz mit den Zahlen.
Veröffentlicht: Montag, 17.02.2020 15:25
Rund 75.000 Girokonten laufen aktuell über die Stadtsparkasse Remscheid. Die verwaltet für ihre Kunden ein Anlagevermögen von insgesamt 1,7 Milliarden Euro. Deutlich zulegen konnte die Sparkasse voriges Jahr bei der Immobilienvermittlung und im Wertpapiergeschäft. Angesichts der anhaltenden Niedrigzins-Phase sind alternative Möglichkeiten, das Ersparte anzulegen, zunehmend gefragt. Etwas nachgelassen hat die Nachfrage nach Krediten. Das sei vor allem bei den Firmenkunden auch konjunkturell bedingt. Die Gesamtsumme der von der Sparkasse vergebenen Kredite belief sich Ende vorigen Jahres auf 1,2 Milliarden Euro.
Angesichts niedriger oder teils sogar negativer Zinsen auf den klassischen Sparkonten suchen Anleger verstärkt nach Alternativen. Die Summe der über die Sparkasse vermittelten Wertpapiere stieg voriges Jahr auf rund 29 Millionen Euro. Das waren rund 11 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. Insgesamt sei das Geschäft für Banken und Sparkassen zwar weiterhin schwierig, so Vorstandschef Michael Wellershaus. Mit einem guten Gesamtergebnis in 2019 sei man aber insgesamt zufrieden und sieht sich als Regionalbank auch für die Zukunft gut aufgestellt.