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Städte sehen Öffnungsplan teilweise kritisch
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Städte sehen Öffnungsplan teilweise kritisch

Die Städte Remscheid und Solingen sind noch dabei sich einen Überblick über die neusten Bund-Länder-Beschlüsse zu verschaffen. Beide Städte sagen, dass man jetzt erstmal auf eine neue Corona-Schutzverordnung des Landes wartet, die dann hoffentlich mehr Klarheit bringt. In Solingen geht man aber nicht davon aus, dass die neue Verordnung vom Land vor morgen kommen wird. "Ein kompliziertes Regelwerk" - so nennt der Solinger Krisenstabsleiter Jan Welzel den Öffnungsplan von Bund und Ländern. Welzel sagt ganz klar, dass die Inzidenz in Solingen weiterhin über 100 liegt. Großartige Lockerungen seien somit kaum möglich. Er kritisiert, dass der Öffnungsplan viele Hoffnungen wecke, gleichzeitig, aber sehr restriktiv sei. Inzidenzwerte von unter 50 seien aktuell kaum erreichbar, das könnte die Menschen nur unnötig frustrieren. Er befürchtet, dass viele der Versprechen unerfüllt bleiben und viele Menschen am Ende enttäuscht sein könnten.

Der Leiter des Remscheider Krisenstabs, Thomas Neuhaus, versteht den Öffnungsplan auch als Appell an die Bevölkerung sich nun anzustrengen und die Regeln zu befolgen. "Wir müssen uns viel mehr anstrengen" - das ist die Botschaft, die der Remscheider Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus aus dem Öffnungsplan liest. In Remscheid rücke der Inzidenzwert immer näher an die 100. Er habe keine Hoffnung auf großartige Lockerungen in absehbarer Zeit. Ab Montag sollen in NRW zum Beispiel Geschäfte Termine zu Shoppen anbieten können - sofern die Inzidenz unter 100 liegt. Auch er warnt aber vor falschen Hoffnungen auf großartige Corona-Lockerungen im RSG-Land.

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