Anzeige
Staubilanz für 2021
© Radio RSG
Teilen: mail

Staubilanz für 2021

2021 gab es auf den Autobahnen hier bei uns in der Region wieder ein Drittel mehr Staus als 2020. Das geht aus der Staubilanz des ADAC hervor. NRW ist erneut Spitzenreiter im Bundesvergleich. Besonders belastet waren die A3, die A1 und die A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal. Insgesamt lag das Stauaufkommen in NRW aber nach wie vor deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.02.2022 05:38

Anzeige

Das Infektionsgeschehen hat den Verkehr auf den Autobahnen rund um Remscheid und Solingen maßgeblich beeinflusst, heißt es vom ADAC.

Der Winter-Lockdown Anfang 2021 hat dazu geführt, dass deutlich weniger Berufspendler auf den Autobahnen unterwegs waren. Viele waren im Homeoffice oder hatten Kurzarbeit. Das führte dazu, dass es weniger Staus gab. Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen gab es ab Juni dann deutlich mehr und längere Staus. Berufspendler sind aus dem Homeoffice zwischenzeitlich wieder verstärkt ins Büro zurückgekehrt, die Menschen haben wieder öfter Ausflüge gemacht. Der ADAC fordert u.a., dass Arbeitgeber auch nach der Pandemie Homeoffice Systeme und flexible Arbeitszeiten anbieten, um das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen zu entlasten. So habe man mehr Kapazitäten, um sich auf ungeplante Ereignisse wie Schneechaos, Hochwasser oder Streiks vorzubereiten.


Die staureichsten Tage waren der 8. und der 9. Februar. Laut ADAC gab es im Schnitt die meisten Staumeldungen unter der Woche dienstags bis freitags. An den Wochenenden gab es hingegen die geringsten Störungen. Insgesamt war der September der staureichste Monat 2021. Zum Jahresende hat der Verkehr auf den meisten Autobahnen in NRW dann wegen der hohen Infektionszahlen und Maßnahmen wieder abgenommen. Diese Entwicklung hält sich auch im neuen Jahr. Wegen der Omikronwelle gibt es auch jetzt deutlich weniger Staus auf den Autobahnen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige