
Studie zur Corona-Sterblichkeitsentwicklung
Die Bergische Uni Wuppertal hat an einer weltweiten Studie zur Corona-Sterblichkeitsentwicklung in Industrieländern mitgewirkt. Das teilt sie jetzt mit. Dabei ging es darum, Einflussfaktoren zu ermitteln, die für die Sterberate relevant sind.
Veröffentlicht:
Laut der Studie seien Übergewicht, Staubbelastung in der Luft und hohes Alter ab 65 Jahren die ausschlaggebenden Merkmale für eine hohe Sterberate in Folge von Corona. Überall dort, wo diese drei Faktoren zusammenkommen, sei laut der Studie die Voraussetzung für einen Hotspot gegeben, an dem potenziell viele Corona-Infizierte sterben könnten. Mithilfe dieses Wissens will man solche Hotspots ausfindig machen, vorbeugende Maßnahmen treffen und damit Menschenleben retten. Darüber hinaus beschäftigt sich die Studie mit den verschiedenen Strategien im Umgang mit Corona. Länder wie Schweden oder die Niederlande haben sich beispielsweise für die Herdenimmunität entschieden. Dort stellt die Studie eine erhöhte Todesrate fest.