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Suizidprävention: Bessere Absicherung der Müngstener Brücke
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Suizidprävention: Bessere Absicherung der Müngstener Brücke

Die Deutsche Bahn verspricht, vor Ort Maßnahmen zu ergreifen. Die Planungen würden bereits laufen. Beteiligt sind auch die Städte und Fachleute.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.01.2024 04:56

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Seit Jahren gibt es das Problem, dass Menschen an Brücken ihren Freitod wählen. Die Müngstener Brücke zwischen Remscheid und Solingen ist immer wieder betroffen. Und immer wieder müssen auch Unbeteiligte diese Selbsttötungen mit ansehen. Stefan Böhm erlebt diese Situationen häufig. Er betreibt den Minigolf-Platz unter der Müngstener Brücke und fordert schon lange, dass die Deutsche Bahn dort etwas unternimmt. Auch an die drei Oberbürgermeister hat er sich mit seinem Hilferuf gewandt. Die Deutsche Bahn teilt Radio RSG auf Anfrage mit, dass man bereits mit der Stadt und mit Fachleuten und Psychologen in Planungen sei, wie man die Brücke besser absichern kann. Warum bisher noch nichts passiert ist kann die Bahn nicht klar beantworten - außer, dass es auch bauliche Gründe hat. So habe man die Sanierung der Müngstener Brücke abwarten müssen, das hat bis 2021 gedauert.

Hilfe bei Suizid-Gedanken bietet unter anderem die Telefon-Seelsorge, die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention und auch die Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

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