
"Tag des Wassers" soll mehr Bewusstsein schaffen
Veröffentlicht: Freitag, 22.03.2019 04:40
Heute ist der Tag des Wassers - eine der wichtigsten Ressourcen auf unserer Welt. In vielen Teilen der Welt gibt es noch immer kein sauberes Trinkwasser. Der Tag des Wassers soll deswegen noch einmal daran erinnern, wie wichtig Wasser ist und warum man es sparen sollte. Es ist nicht nur wichtig, es ist auch köstlich, kalorienarm und ist nicht kalkig. Das Wasser im RSG-Land bietet viele Vorteile, sagt ein Sprecher der EWR Remscheid. In den letzten 34 Jahren ist der Wasserverbrauch in Remscheid um 2 Millionen Kubikmeter gesunken, das sind etwa 10 Millionen Badewannen weniger. Grund sei das gestiegene Bewusstsein. Wer Leitungswasser statt Mineralwasser aus der Flasche trinkt, tut außerdem auch was für die Umwelt, erklärt die Verbraucherzentrale Solingen. Nach dem heißen und trocknen vergangenen Jahr freut sich der Wupperverband, dass die Talsperren hier bei uns wieder gut gefüllt sind. Nach dem heißen Sommer im vergangenen Jahr war der Pegel teilweise rekordverdächtig niedrig. Laut Wupperverband hat sich das inzwischen geändert: Dezember und Januar waren sehr nass, der März bisher ebenfalls. Deswegen sind die Talsperren jetzt teilweise komplett voll. Die größte Sperre in der Region ist die Wupper-Talsperre bei Radevormwald.
Im Zeichen des internationalen Weltwassertages macht die Remscheider CDU noch einmal auf ihren Antrag für kostenfreie Wasserspender im Remscheider Stadtgebiet aufmerksam. Denn noch sei nichts passiert. Die CDU Remscheid hat bereits Anfang September mit dieser Idee geworben. Ende November fand der Prüfantrag große Mehrheit im Rat. Auf RSG-Nachfrage bestätigte uns jetzt ein Sprecher der EWR, dass bereits drei öffentliche Trinkbrunnen installiert worden sind. Im Rathaus, Ämterhaus und im EWR-Servicecenter im Allee Center. Ob noch weitere im Gespräch sind konnte man uns bisher noch nichts sagen. Durch gut erreichbare Wasserspender überall in der Stadt verteilt, können Wasserflaschen ganz einfach nachgefüllt werden. Dadurch können Getränkefalschen recycelt und unnötige Plastikprodukte vermieden werden.