
Tag des Wassers: wie steht es um unser Trinkwasser?
Jedes Jahr am 22. März rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag auf, dieses Jahr unter dem Motto: Gemeinsam schneller am Ziel". Der Klimawandel beeinflusst auch unser Wasser massiv. Auch das Trinkwasser.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.03.2023 18:27
In Sachen Trinkwasser sind wir im Wuppergebiet gut aufgestellt, sagt der Wupperverband. Trotz vieler trockener Monate letztes Jahr, habe es keine Wasserknappheit gegeben. Der besonders nasse Januar hat auch nochmal dazu geführt, dass sich die Talsperren auffüllen - so liegt die Große Dhünn-Talsperre bei fast 90 %. Dort halte man allerdings auch Stauraum für die Hochwasservorsorge frei. Um die Trinkwasserversorgung auch im Sommerhalbjahr zu gewährleisten "schont" der Wupperverband außerdem das Trinkwasser, indem weniger Wasser aus der Talsperre in den Fluss abgegeben wird. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können selbst dabei helfen das Trinkwasser zu schützen, sagen der Wupperverband und die EWR Remscheid. Fast zwei Drittel unseres Trinkwassers stammt aus dem Grundwasser, ein Drittel aus Oberflächengewässern, so die EWR. Deshalb sei es wichtig zum Beispiel alte oder abgelaufene Medikamente nicht im Ausguss zu entsorgen oder auch Waschmittel sparsam zu dosieren. Einige dieser Stoffe können von Klärwerken nicht mehr herausgefiltert werden. Jede Verschmutzung von Wasserressourcen führt am Ende dazu, dass weniger Grundwasser zur Verfügung steht.