
Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst beginnen
Wenn in Potsdam heute (24.01.) die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst beginnen, schauen auch die Beschäftigen in Remscheid und Solingen genau hin.
Veröffentlicht:
10,5 Prozent mehr fordern die Gewerkschaften und geben sich kämpferisch für den Fall, dass die Arbeitgeber kein Entgegenkommen zeigen. Der Remscheider Beamtenbund macht deutlich: Sollten sich die Arbeitgeber nicht bewegen, dann werde es auch im RSG-Land sehr schnell zu ersten Warnstreiks kommen. Entsorgungsbetriebe, Nahverkehr oder auch die städtischen Kitas könnten davon betoffen sein. Die Arbeitgeber verweisen auf die schlechte Finanzlage vieler Kommunen. Das könnte aber nicht die Sorge der Beschäftigten sein, meint die Komba-Gewerkschaft. Durch steigende Arbeitsbelastung, hohe Krankenstände und sinkende Motivation sei die Stimmung in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes so angespannt wie nie. Zu lange sei am Personal gespart worden. Diese Entwicklung werde auch Remscheid hart treffen, wenn man keine attraktiven Gehälter zahle.