
Todesfahrt in Hasten: Urteil gefallen
Im heutigen Prozess um die Todesfahrt im Remscheider Stadtteil Hasten gibt es jetzt ein Urteil. Der 23-jährige Angeklagte hat zum Beginn der Verhandlung im Remscheider Amtsgericht ein Geständnis abgelegt. Er ist vergangenes Jahr mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine 30er Zone der Unterhützer Straße gefahren. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, der sich daraufhin durch eine Mauer durchschlug und im Garten eines Reihenhauses zum Stehen blieb. Die 19-jährige Beifahrerin starb noch an der Unfallstelle. Der junge Mann hat zwar gestanden, allerdings hat er an den Unfall selbst keine Erinnerung mehr. Er wurde wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Das Urteil begründet das Gericht damit, dass der Remscheider Reue gezeigt hat und selbst sehr unter dem Unfall gelitten hat.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.02.2020 15:57