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Trockenheit im RSG-Land: So kann man Garten und Natur helfen
© Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V.
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Trockenheit im RSG-Land: So kann man Garten und Natur helfen

Wo früher regelmäßiger Regen selbstverständlich war, werden längere Trockenphasen auch im RSG-Land immer häufiger.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 15:24

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Noch gibt es nach Angaben der Technischen Betriebe in Remscheid und Solingen keine Trinkwasserknappheit. Trotzdem lohnt es sich schon jetzt, den Garten an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Ein wichtiger Schritt ist das Sammeln von Regenwasser. Für die Bewässerung von Pflanzen will man kein kostbares Trinkwasser benutzen müssen. Wer gießt, sollte das möglichst früh am Morgen tun, damit weniger Wasser verdunstet.

Auch die Wahl der Pflanzen spielt eine Rolle. Viele Blumen und Gehölze kommen mit Hitze und Trockenheit deutlich besser zurecht als andere. Eine entsprechende Pflanzenliste hat Anja Berger von der Solinger Gartenschule für Euch zusammengestellt. Die findet ihr unter diesem Artikel.

Damit der Boden Feuchtigkeit länger speichert, empfiehlt die Expertin außerdem eine Mulchschicht. Im Schatten eignen sich Rindenmulch oder Holzhäcksel, in sonnigen Bereichen eher anorganische Materialien wie Kies, Splitt oder Lavagranulat. So trocknet der Boden weniger aus und kann Regen besser aufnehmen.

Wer Bäume wässern möchte, sollte das nur bei Bedarf tun und das Wasser nicht direkt am Stamm, sondern am Rand der Baumkrone ausbringen. Dort befinden sich die Feinwurzeln, über die der Baum Wasser aufnimmt. Während längerer Trockenphasen sollte außerdem der Rasen möglichst nicht gemäht werden.

Nicht zuletzt profitieren auch Tiere von etwas Unterstützung: Eine flache Schale mit frischem Wasser hilft Vögeln und anderen Wildtieren. Wichtig ist, das Wasser täglich zu wechseln und die Schale regelmäßig zu reinigen, damit sich keine Krankheiten verbreiten.

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Liste mit Pflanzen bei veränderten Klimabedingungen:

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