
Trotz Schonzeit: Remscheid fällt weiter Bäume
Seit 1. März ist eigentlich Pflanzenschutz-Zeit. Das heißt, Bäume und Hecken dürfen nicht mehr gefällt oder rapide gestutzt werden. Die Stadt Remscheid tut genau das jetzt noch.
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Das sorgt in diesen Tagen immer wieder Unverständnis bei vielen Bürgern, die entsprechende Arbeiten im Stadtgebiet beobachten. Die Stadt weiß um den Konflikt und versucht zu erklären. Warum darf die Stadt, was für Private laut Naturschutzgesetz verboten ist? Es geht leider nicht anders, sagt Stadtförster Markus Wolff von Technischen Betriebe. Das Winterhalbjahr von Oktober bis Ende Februar reiche nicht für die notwendigsten Arbeiten, da auch die entsprechenden Fachfirma nur begrenzt verfügbar seien. Zu sehr hätte sich der Zustand der Stadtbäume durch Klimawandel und Trockenheit verschlechtert. Wolff versichert aber: jede Maßnahme würde genau geprüft. Es sei ein permanenter Spagat zwischen Artenschutz und Verkehrssicherheit. Wo marode Bäume den Straßenräume den Verkehr gefährden, seien solche Arbeiten auch außerhalb der vorgesehenen Zeiten unumgänglich.