
Typische Silvesternacht im RSG-Land
In Remscheid und Solingen war es eine typische Silvesternacht. Die Feuerwehren hatten es vor allem mit Kleinbränden zu tun. Die Polizei hatte ereignisreiche 90 Minuten.
Veröffentlicht: Sonntag, 01.01.2023 07:45
Der Jahreswechsel war wie gewohnt für die Einsatzkräfte im RSG-Land arbeitsreich. Bereits ab dem Abend musste die Feuerwehr zu mehreren Kleinbränden ausrücken. Dabei sind Mülleimer, Papier- und Altkleidercontainer und in Solingen auch eine Wiese in Brand geraten.Die Löschzüge konnten die Brände alle schnell unter Kontrolle bringen. Große Lagen gab es an Silvester Gott sei Dank nicht.
Die Feuerwehrbilanz in Zahlen: In Solingen gab es 84 Rettungsdiensteinsätze. 30 davon nach 22 Uhr. Die Solinger Feuerwehr wurde an Silvester zu 26 Brandeinsätzen gerufen. Davon 21 nach 22 Uhr. In Remscheid musste der Rettungsdienst ab Mitternacht zu 7 Hilfseinsätzen. 12 Kleinbrände musste die Feuerwehr Remscheid abarbeiten.
Für die Polizei im bergischen Städtedreieck war es zunächst ein verhältnismäßig ruhiger Silvesterabend. Pünktlich um Mitternacht mussten die Beamten dann aber viele Einsätze abarbeiten. Es seien spannende 90 Minuten gewesen, heißt es von der Polizei am Neujahrsmorgen. Dabei blieb es allerdings in der Regel bei Streitigkeiten und kleineren Schlägereien. Auch das "Böllern" ist ja im vorgeschriebenen Rahmen erlaubt.
Die Polizeibilanz in Zahlen: 356 mal mussten die Beamten im gesamten Städtedreieck ausrücken. Am häufigsten in Wuppertal. In Remscheid war es am ruhigsten. Es gab 3 Schlägereien und 5 Einsätze wegen unsachgemäßem Böllern. In Solingen gab es 11 Körperverletzungen und 10 Böllereinsätze. Dabei wurden vorbeifahrende Autos, Passanten oder Häuserfassaden mit Knallern und Raketen beworfen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gab es aber keine Verletzten.
Gegen 2 Uhr hat sich die Lage dann aber fast überall beruhigt. Alkohol am Steuer war dann ein Thema. In Leichlingen hat sich ein 19- Jähriger angetrunken ans Steuer gesetzt und eine Verkehrsinsel übersehen. Er war zu schnell unterwegs. In Wermelskirchen ist der Polizei ein 18-Jähriger aufgefallen, der Schlangenlinien fuhr. Er hatte 1,3 Promille im Blut. Die Polizei im RSG-Land kontrolliert am Neujahrsmorgen Autofahrer, ob sie trotz Restalkohol im Blut, Auto fahren.