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Übers Autoknacken zum Drogenfund
© Polizeipräsidium Wuppertal
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Übers Autoknacken zum Drogenfund

Ein kurioser Fall aus Remscheid beschäftigt heute (31.05.) die Staatsanwaltschaft Wuppertal.

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Am Montagmittag (29.05.) hatten zwei Verdächtige versucht, ein Auto auf der Losenbüchelerstraße Straße in Remscheid aufzubrechen. Sie sind jedoch geflohen, bevor sie in den Wagen gelangen konnten und wurden von der Polizei in Nähe des Tatorts aufgegriffen und vorläufig festgenommen. Bei der folgenden Routine-Kontrolle des betreffenden Autos fiel den Beamten jedoch ein starker Cannabisgeruch auf - daraufhin erwirkte man einen Durchsuchungsbeschluss für den Dacia.

In dem Wagen fanden die Beamten dann mehrere hundert Gramm Cannabis, Haschisch, Amphetamine sowie eine scharfe Pistole mit Munition und eine Armbrust. Der 20-jährige Fahrzeughalter wurde nun ebenfalls vorläufig festgenommen. Er wird heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt werden, der über die Anordnung der Untersuchungshaft zu entscheiden haben wird. Dem Hauptbeschuldigten droht für den Fall einer Verurteilung nach dem für Erwachsenen-Strafrechts wegen des Tatverdachts des bewaffneten Handelns mit Betäubungsmitteln in einer nicht geringen Menge eine Freiheitsstrafe zwischen fünf und 15 Jahren. Sollte er nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden droht ihm eine empfindliche Jugendstrafe, so die Staatsanwaltschaft.

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