
Unternehmen bereiten sich auf möglichen Brexit vor
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.03.2019 05:22
Nachdem das britische Parlament am Abend alle Alternativen zum Deal mit der EU abgelehnt hat, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es am 12. April zu einem ungeregelten Brexit kommen könnte. Das macht auch die Bergische Wirtschaft zunehmend nervös. Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer wären vor allem Automobil-, Metall- und Maschinen-Zulieferfirmen vom harten Brexit betroffen. Fragt man die Unternehmer direkt, will sich kaum einer öffentlich dazu äußern. Bei der Bergischen IHK weiß man, dass sich die Firmen unterschiedlich vorbereitet haben. Einige bergische Unternehmen haben den britischen Markt für sich bereits aufgegeben, um im Fall eines harten Brexits nicht plötzlich in Probleme zu geraten. Die Firmen, die auch weiter Geschäfte in England machen wollen, studieren jetzt schon die Zollvorschriften. Genehmigungen und Zölle, die dann wieder fällig wären, hätten allerdings einen erheblichen Mehraufwand zur Folge, so die IHK.