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Unternehmen im RSG-Land wollen schnell impfen
© Radio RSG/Lisa Jülich
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Unternehmen im RSG-Land wollen schnell impfen

Die Unternehmen in Solingen und Remscheid stehen in den Startlöchern, um ihre Angestellten durch Betriebsärzte impfen zu lassen. Das soll spätestens ab dem 7. Juni in ganz Deutschland möglich sein. Hier bei uns sind viele Unternehmen schon startklar. Ein Großteil der Betriebe im RSG Land hat bereits entsprechende Vorbereitungen getroffen. Das zeigen ersten Ergebnisse einer Umfrage der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände. Die Remscheider Firma Vaillant beispielsweise könnte quasi morgen loslegen. Hier habe man bereits im März mit den Vorbereitungen begonnen. Auch bei der Firma Walbusch und der Firma Zwilling in Solingen steht man in den Startlöchern. Man habe großes Interesse daran, allen Mitarbeitern so früh wie möglich ein Impfangebot machen zu können. Alle Unternehmen warten nun auf Informationen dazu, wann man, wie viele Impfdosen erhalten kann - und auch welcher Impfstoff es sein wird.

Die Aussagen von Unternehmen, IHK und Arbeitgeberverbänden stehen weiter unten auf dieser Seite.

Veröffentlicht:

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Das sagen die Unternehmen

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Vaillant:

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"Die Vaillant Group möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland möglichst schnell eine innerbetriebliche COVID-19-Impfung anbieten. Dazu steht das Unternehmen seit März 2021 in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden auf kommunaler und Landesebene sowie mit den Betriebsarztzentren und medizinischen Diensten. Die unternehmensinternen Vorbereitungen sind abgeschlossen, um innerhalb kürzester Zeit den Impfbetrieb im Unternehmen operativ starten zu können. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (18. Mail 2021) haben die Landesverwaltungen – bis auf einzelne Modellregionen – noch keine Impfzulassung für Betriebsärztinnen und -ärzte erteilt. Zudem wurden bislang keine Impfdosen für betriebliche Impfungen zugeteilt. Die Ankündigung seitens des Bundesgesundheitsministeriums die Impfpriorisierung zum 7. Juni 2021 aufzuheben und Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfkampagne einzubeziehen, haben wir zur Kenntnis genommen. Die Vaillant Group wird Impfungen anbieten, sobald dies behördlich zugelassen ist und Impfdosen verfügbar sind."

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Walbusch:

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"Wir sind aktuell im Austausch mit unserer Betriebsärztin vom TÜV Rheinland. Wir planen, all unseren Mitarbeitern ein Impfangebot über die Betriebsärztin zur Verfügung zu stellen. Der TÜV Rheinland konnte bisher jedoch noch keine genauen Aussagen zu den Mengen der Impfdosen geben, die uns zur Fügung gestellt werden. Davon hängt es letztendlich ab, wann wir bei Walbusch ein Impfangebot machen können."

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Zwilling:

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Die Vorbereitungen laufen. Zwilling will allen Mitarbeitenden ein Impfangebot machen und das so früh wie möglich.

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Bergische IHK:

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"Ja, wir wissen, dass sich im Bergischen Städtedreieck sehr viele größere Unternehmen auf die Impfungen durch die Betriebsärzte vorbereiten. In Remscheid wird das teilweise auch vom Arbeitgeberverband mit koordiniert."

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Arbeitgeberverband Remscheid:

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"Es gibt viele Anfragen von Unternehmen, einige wollen Impfstrassen aufbauen, wobei die Haftungsfrage derzeit diskutiert wird. Das Betriebsarztzentrum Remscheid ist gut vorbereitet, wir hoffen, dass genug Impfstoff zur Verfügung steht, dies ist sicher die drängendste Frage. Vor kurzem teilte mir der Geschäftsführer des BAZ mit, dass dem BAZ wöchentlich nur 200 Impfdosen zur Verfügung stehen.

Unternehmer NRW bereitet gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA und den Arbeitgeberverbänden in NRW seit langem alles für die Impfung in Betrieben vor, hierzu wurde ein Arbeitskreis genutzt, dem auch alle den Verbänden nahestehenden Werks- und Betriebsarztzentren angehören. Es wird stetig der neuste Sachstand durchgegeben, auch konnten die Ärzte ihre Vorgehensweise abstimmen und Ideen einbringen. Man muss bedenken, dass ja auch der normale Betrieb in den Zentren weiter laufen muss."

 

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Arbeitgeberverband Solingen:

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"Die Unternehmen in Solingen und im Bergischen stehen in den Startlöchern, wenn es um die Impfung der Beschäftigten geht. Ein Großteil der Betriebe hat bereits entsprechende organisatorische Vorbereitungen mit Betriebsärzten und arbeitsmedizinischen Dienstleistern getroffen. Das zeigen auch den ersten Ergebnissen einer laufenden Umfrage der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände. Auch das mit dem Arbeitgeberverband Solingen verbundenen Werksarztzentrum Solingen, das 150 Unternehmen mit 10.000 Beschäftigten betreut, steht in engen Kontakt mit den Mitgliedsbetrieben. Leider gibt es immer noch keine verlässlichen Angaben über die zu erwarteten Mengen an Impfdosen. Auch ist noch nicht klar, welcher Impfstoff für die betriebsärztlichen Impfaktionen jeweils zur Verfügung steht. Der Geschäftsführer des Solinger Arbeitgeberverbandes, Michael Schwunk, weist darauf hin, dass sich die Unternehmen schnell Klarheit über die rechtlichen Grundlagen wünschen, wie auch zu den Verfügung stehenden Impfdosen, dann würden die Solinger Unternehmen auch ihre Belegschaften so schnell es geht impfen."

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