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VBE zum Schulunterricht und zur Digitalisierung
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VBE zum Schulunterricht und zur Digitalisierung

Heute Nachmittag will Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten beraten ob und welche Corona-Beschränkungen langsam zurückgefahren werden können. Der Verein Bildung und Erziehung Solingen befürwortet eine langsame Wiedereröffnung der Schulen. Sagt aber auch, dass vieles aufgearbeitet werden muss. Bevor der Unterricht starten kann, muss man sich Zeit für die Kinder nehmen und ein offenes Ohr für ihre Erlebnisse und Erfahrungen haben. Dabei sei auch die Arbeit des schulpsychologischen Dienstes sehr wertvoll, sagt der VBE. Erst danach könne man den Unterricht aufarbeiten. Allerdings müsse man sich auch da nur auf das Wichtigste konzentrieren. Deshalb sollen alle Arten von Schulprojekten, Ausflügen und Qualitätsanalysen auf das neue Schuljahr verschoben werden. Außerdem müsse eine individuelle Beratung der Eltern nachgeholt werden, da die Elternsprechtage wegen Corona ausgefallen sind.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2020 14:03

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Die Schulen hier bei uns sind nicht ausreichend digitalisiert. Das kritisiert der Verband Bildung und Erziehung Solingen. Und leider habe sich das vor allem jetzt in der Corona-Krise sehr deutlich gezeigt. Wegen Corona wären die Schüler von einem auf den anderen Tag auf sich alleine gestellt worden, sagt der VBE. Sowas dürfe nicht nochmal passieren, denn Schüler müssen auch in Notsituationen den Zugang zu Bildung haben, sagt der VBE. Doch an den Schulen würden technische Ausstattungen, digitale Geräte und auch notwendige Lernplattformen fehlen. Von erprobten digitalen Übungsformaten ganz zu schweigen. Spätestens wegen Corona wisse man jetzt, wie wichtig die Digitalisierung in Schulen sei. Der VBE fordert schon lange multiprofessionelle Teams für Schulen und mehr finanzielle Ressourcen für die Digitalisierung.

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