
Verkauften Solinger ein Luxusauto nach Nordkorea?
Zwei Solinger sollen versucht haben, ein teures Auto nach Nordkorea zu exportieren - obwohl das verboten ist. Heute (13.11.) findet der Prozess statt.
Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 04:48
Die beiden stehen zusammen mit einem Geschäftsmann aus München heute vor dem Amtsgericht. Seit 2007 gilt ein Handels-Embargo für Luxusgüter nach Nordkorea. Das Ziel: Die wenigen Reichen, meist Teil des nordkoreanischen Regimes, sollen nicht so einfach an teure Güter kommen. Darunter wäre das Fahrzeug gefallen, das die beiden Solinger exportieren wollten. Ein nicht bekannter Kunde aus Nordkorea sei laut Anklage an einem BMW im Wert von 100.000 Euro interessiert gewesen - vermittelt vom Münchener Geschäftsmann. Die Rechnung wurde an eine Firma aus Hongkong gestellt, um den Kauf zu verschleiern. Darüber sollte der BMW dann nach Nordkorea geliefert werden. Der Hamburger Zoll genehmigte diesen Verkauf aber nicht und das Geschäft flog auf.