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Viele Gastronomen werden Außenbereiche wohl nicht öffnen
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Viele Gastronomen werden Außenbereiche wohl nicht öffnen

Während der Remscheider Inzidenzwert wieder ein wenig angestiegen ist, sinkt der Solinger Wert immer weiter. Das RKI meldet heute für Remscheid einen Wert von gut 117, für Solingen von gut 87. NRW-weit ist die Öffnung der Außengastronomie erlaubt, wenn die Inzidenz mindestens fünf Tage stabil unter 100 liegt. Die Öffnungsperspektive der Augengastronomie wird vielen Betrieben in Remscheid und Solingen aber wohl nicht viel bringen. Zu dieser Einschätzung kommen die Hotel- und Gaststättenverbande im RSG-Land. "Nette Idee" - so das Fazit des Remscheider DeHoGa-Sprechers Markus Kärst. Seiner Meinung nach werden wohl viele Gastro-Betriebe ihren Außenbereich geschlossen lassen, auch wenn die Inzidenz eine Öffnung erlauben sollte. Zum einen sei das aktuelle Wetter alles andere als geeignet für die Außengastro. Zum anderen rechne sich der alleinige Betrieb der Außenbereiche für viele Gastronomen gar nicht. So sieht das auch die Vorsitzende des DeHoGa in Solingen, Petra Meis-Wachauf. Jeder einzelne Gastronom werde, sobald es der Grenzwert fällt, sehr genau rechnen müssen, ob sich eine Öffnung lohnt. Fakt sei, dass es draußen nur wenige Sitzplätze gibt, hinzu komme das unberechenbare Wetter. Markus Kärst vom DeHoGa in Remscheid gibt auch zu bedenken, dass die Auflagen fast unmöglich in der Realität umzusetzen beziehungsweise zu kontrollieren seien: negative Tests, Impfpässe, verschiedene Personenkonstellationen. Dafür bräuchte es schon Extra-Personal - das aktuell ohnehin nicht genug vorhanden sei.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.05.2021 04:13

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