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Vorwurf: Kurzbach-Anwaltskosten aus Stadtkasse bezahlt?
© Radio RSG / Thorsten Kabitz
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Vorwurf: Kurzbach-Anwaltskosten aus Stadtkasse bezahlt?

Unter anderem berichtet der Kölner Stadtanzeiger, dass Oberbürgermeister Tim Kurzbach seine Anwaltskosten übernehmen lassen wollte. Für die Bearbeitung seiner Angelegenheiten in der sogenannten Schleuser-Affäre sollen demnach bereits über 200.000 Euro fällig sein.


Veröffentlicht: Donnerstag, 05.12.2024 08:05

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Bei den Ermittlungen in der Schleuser-Affäre soll Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach verfügt haben, dass seine Anwaltskosten aus der Stadtkasse bezahlt werden. Das berichtet unter anderem der Kölner Stadtanzeiger und spricht von Informationen eines Whistleblowers innerhalb der Verwaltung. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kurzbach als Beschuldigten. Er soll daran beteiligt sein, dass Aufenthaltstitel gegen Geldzahlungen besorgt wurden. Laut Bericht sollen mehrere Anwälte für Kurzbach arbeiten, im September habe er Rechnungen von über 200.000 Euro bei der Stadt eingereicht. Bezahlt wurden diese aber nicht, Teilzahlungen seien gestoppt worden, nachdem Journalisten bei der Stadt angefragt hatten. Eine Stellungnahme von der Stadt oder des Oberbürgermeisters gibt es noch nicht. (as)

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