Was öffnet wann?

Hier könnt ihr jetzt wieder Kultur- und Freizeitangebote im Bergischen erleben.

© Radio RSG

Schloss Burg

Ab 16. März öffnet sich das Burgtor wieder für Besucher. Besichtigt werden können Rittersaal, Kemenate, Ahnengalerie und Kapelle sowie der Bergfried und die Innenhöfe. Und es lohnt sich, in den kommenden Wochen vorbeizukommen: Der jetzige Zustand wird so nie wieder zu sehen sein, ab Mitte April wird die Rittersaal-Ebene sanierungsbedingt für mehrere Jahre geschlossen. Es ist also die letzte Gelegenheit, die Räume in diesem „alten“ Zustand zu besichtigen. Der Teil des Museums, der sich im 2. OG anschließt (Rüstkammer, Jagdabteilung, etc.) wird bereits jetzt für die Sanierung vorbereitet und ist daher nicht mehr zu besichtigen.

Für den Besuch muss vorab ein Ticket online gebucht werden: https://ticketbuchung.online/schlossburg

Es gibt definierte Zeitfenster. Alle halbe Stunde werden maximal 15 Personen eingelassen, die sich dann ca. 90 Minuten im Schloss aufhalten können. Es gelten beim Besuch natürlich die üblichen Corona-Schutzregeln wie Maskenpflicht (FFP2 oder medizinische Maske) und Abstandsregel.

REMSCHEID

Röntgenmuseum

Ab Dienstag, 16. März, beginnt auch im Lenneper Röntgenmuseum der Neustart. Museumsbesuche müssen allerdings vorab telefonisch (02191 16-3384) oder schriftlich per E-Mail (info@roentgenmuseum.de) angemeldet werden, um ein entsprechendes Zeitfenster zu vereinbaren.

Neben der ständigen Ausstellung durch Röntgens Welten gibt es zwei besondere Sonderausstellungen. Im November 2020 jährte sich zum 125. Mal der Entdeckungstag der Röntgenstrahlen. Die zu diesem Anlass fertiggestellte Sonderausstellung „Von Lennep in die Welt – Unterwegs mit Wilhelm Conrad Röntgen“ zeigt eine besondere Auswahl von Fotografien aus dem Nachlass des begeisterten Fotografen Wilhelm Conrad Röntgen. Neu dabei: Über Barcodes an den Bildern können weiterführende Infos abgerufen werden.

Ein weiteres Highlight ist die über das Bundes-Förderprogramm „Neustart Kultur“ unterstütze Sonderausstellung zur wissenschaftlichen Erforschung des Corona Virus SARS-CoV-2. Die Sonderausstellung ermöglicht einen interaktiven Einblick in die innere Struktur und Wirkungsweise des Virus, zeigt seine weltweite Verbreitung und die gesundheitlichen Auswirkungen sozusagen mit dem Röntgen-Blick, also aus radiologischer Sicht.

Mehr Infos: www.roentgenmuseum.de

Deutsches Werkzeugmuseum

Bereits seit 9. März ist das Werkzeugmuseum im Historischen Zentrum am Hasten wieder geöffnet. Auch hier wartet eine neue Sonderausstellung, die im Dezember bereits fertiggestellt war, wegen des erneuten Lockdowns aber noch nicht präsentiert werden konnte. Das Motto: (K)Ein Kinderspiel. Historische Spielzeuge lassen in Erinnerungen schwelgen, aber auch Neues entdecken. Gezeigt wird die soziale Komponente von Spielzeugen, die eben nicht nur zum Spaß dienen, sondern auch gewisse Lerneffekte oder Rollenmuster vermitteln sollten.

Besucher müssen sich vorab mit Namen, Datum und Uhrzeit anmelden. Das geht telefonisch (02191 162519) oder per E-Mail (werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de).

Homepage: www.werkzeugmuseum.org

SOLINGEN

Klingenmuseum

Das Deutsche Klingenmuseum in Gräfrath kann seit 9. März wieder besucht werden. Dazu ist eine telefonische Anmeldung unter 0212 - 258 36 10 erforderlich. Die Besuchszeit ist auf maximal zwei Stunden begrenzt, es gelten die aktuellen Hygienevorschriften. Auf die Besucher wartet die aktuelle Sonderausstellung „Es fing ganz harmlos an“ aus der Sammlung Jochen Amme. Sie zeigt historische Bestecke und ihren Formenwandel von der Altsteinzeit bis zur Moderne. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.klingenmuseum.de

Kunstmuseum

Ebenfalls seit 9. März empfängt auch das Kunstmuseum Solingen wieder Gäste. Anmeldungen sind hier per E-Mail an info@kunstmuseum-solingen.de der telefonisch unter 0212 - 258 14 13 (Museumsshop) möglich. Ab dem 13. März zeigt das Kunstmuseum außerdem Arbeiten von Max Kratz, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Parallel läuft die Ausstellung „Linie“ mit Werken der Berliner Künstlerin Sandra Schlipkoeter.

Mehr Infos: www.kunstmuseum-solingen.de

Industriemuseum

"Scharfe Sachen" gibt es ab Samstag, 13. März, wieder im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen Merscheid zu sehen. Unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Schutzvorschriften ist der Besuch ausschließlich mit vorab gebuchten Tickets mögluch. Die Tickets sind ab dem 12. März im Webshop erhältlich.

Fauna

Nach vier ganzen Monaten hat der Tierpark Fauna in Gräfrath am 8. März erstmals wieder öffnen können. Wer kommen will, muss allerdings vorher online einen Termin buchen und die persönlichen Daten zum Zweck einer eventuellen Nachverfolgung angeben. Das gilt auch für Inhaber von Jahreskarten.

Bezahlt wird allerdings erst vor Ort. Die Fauna ist weist darauf hin, dass aus technischen Gründen leider keine Kartenzahlung im Tierpark möglich. Zum Schutz der Kassiererinnen muss beim Bezahlvorgang eine Maske getragen werden. Auf dem Gelände wird die Maske empfohlen, ist aber nicht zwingend. Aufhalten kann man sich in der Fauna nur draußen. Das Warmhaus bleibt geschlossen. Das Füttern der Tiere ist nicht erlaubt, um "Rudelbildung" zu vermeiden.

Zur Reservierung: www.tierpark-fauna.de