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Waschbären breiten sich im RSG-Land weiter aus
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Waschbären breiten sich im RSG-Land weiter aus

Wie lässt sich das Waschbärenproblem in Remscheid und Solingen lösen? Diese Frage wird derzeit viel diskutiert. Einige betroffene Anwohner schlagen nun vor, die Tiere zu kastrieren. Die Untere Jagdbehörde hält das jedoch für nicht umsetzbar.

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Waschbären brechen auf der Suche nach Futter in Häuser ein und verwüsten dort alles. Sie verbreiten Parasiten und Krankheiten, töten heimische Wildtiere und sind bei uns zu einer echten Plage geworden. Weil sie sich stark vermehren und keine natürlichen Feinde haben, gibt es mittlerweile Tausende von ihnen im RSG-Land. Eine Kastration der Tiere könnte da helfen, glauben einige. Die Untere Jagdbehörde Solingen sieht das auf RSG-Nachfrage jedoch anders. Denn das Freilassen von einmal gefangenen Waschbären ist rechtlich verboten. Somit macht aus jagdrechtlicher und naturschutzrechtlicher Sicht eine Kastration von Waschbären grundsätzlich keinen Sinn.

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Feuerwehr musste zuletzt Waschbären von Hausdach retten

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Auch die Feuerwehr muss immer wieder in Sachen Waschbären eingreifen. Die hatte zuletzt vier Waschbären-Babys von einem Hausdach gerettet. Da einmal gefangene Waschbären nicht mehr freigelassen werden dürfen und in Tierheimen und -parks kein Platz für die Tiere ist, wurden sie vom sogenannten Marderbeauftragten getötet. Hintergrund ist, dass Waschbären eine invasive Art ohne natürliche Feinde sind. Sie haben sich im RSG-Land massiv ausgebreitet, verwüsten Häuser und töten heimische Wildtiere. Für das Vorgehen gegen die Waschbären haben vermeintliche Tierschützer trotzdem kein Verständnis – zuletzt gab es schriftliche und telefonische Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen gegen die Solinger Kreisjägerschaft. (cp)

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