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"Wie im Computerspiel" - Raser-Prozess startet
© Tim Oelbermann/Radio RSG
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"Wie im Computerspiel" - Raser-Prozess startet

Ein 28-Jähriger Solinger wollte wohl eine Verfolgungsjagd mit der Polizei provozieren. Dabei brachte er viele Menschen in Gefahr, auch Kinder. Jetzt wird vor dem Wuppertaler Landgericht verhandelt.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.09.2024 04:10

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Ein Solinger soll laut Gericht dauerhaft in einer psychatrische Einrichtung untergebracht werden, weil er im März viele Menschen im Straßenverkehr gefährdet hatte. Ab heute wird darüber vor Gericht verhandelt. Im März raste der Mann mit einem Auto durch Solingen. Laut Anklage leidet er an einer seelischen Störung und dachte, er sei in einem Computerspiel. Er fuhr über mehrere rote Ampeln und baute einen Unfall. Involviert da war auch ein Vater, der nach dem Unfall ausstieg, um nach seinen Kindern auf der Rückbank zu sehen. Der Angeklagte setzte sich ans Steuer und fuhr mit den Kindern weiter. Offenbar wollte er eine Verfolgungsjagd mit der Polizei provozieren. Bei dem vorherigen Unfall war ein Schaden von 30.000 Euro enstanden. Der Prozess soll in zwei Wochen zu Ende gehen.

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