Wie räume ich richtig auf

Die Wohnung sieht wieder aus, als ob ein Tornado und eine Flutwelle einen Hochzeitstanz aufgeführt hätten? Wir helfen Euch.

© Ulrich Schepp

Sabine Haag weiß wie es ordentlich wird

Eine kleine Japanerin revolutioniert grade euren Kleiderschrank: Marie Kondō. Die passende Serie gibt es auf Netflix. Damit ihr euch da nicht durchgucken müsst, haben wir unsere eigene Aufräumexpertin ans Mikrofon geholt, Sabine Haag. Sie hat die besten Tipps für ein ordentliches Zuhause.Eine kleine Japanerin revolutioniert grade euren Kleiderschrank: Marie Kondō. Die passende Serie gibt es auf Netflix. Damit ihr euch da nicht durchgucken müsst, haben wir unsere eigene Aufräumexpertin ans Mikrofon geholt, Sabine Haag. Sie hat die besten Tipps für ein ordentliches Zuhause.

Große Kisten sorgen für Ordnung

„Ich habe einen Teenager und einen Mann, die so gar keine Lust haben aufzuräumen. Deswegen haben wir große Kisten und Körbe. Da können die Männer ihre Sachen rein schmeißen und wieder rausholen. Das stört mich nicht, da es ja ordentlich weggepackt ist. Grundsätzlich gilt: Sachen die einfach zu verstauen sind, werden auch verstaut.“

Feste Plätze

„Ein Körbchen für die Post oder ein Haken für den Schlüssel hinter der Tür. Feste Plätze sorgen dafür, dass sich nicht irgendwo Stapel bilden. Gefährlich ist da auch ein Stuhl im Schlafzimmer, auf dem sich alles an Klamotten sammelt. Besser sind da zum Beispiel Haken an der Tür, an die wir die Wäsche hängen können, die nochmal angezogen werden kann.“

Dinge aussortieren

„Ich suche alle Dinge gleicher Art zusammen. Statt einzelnen Räumen sortiere ich nach Themen aus. Beispiel Stifte. Wir gehen durch alle Räume und suche alle Kugelschreiber zusammen. Dann merken wir oft erst, wie viele Stifte man eigentlich hat. Das erleichtert dann auch das aussortieren. Kaputte oder billige Werbekugelschreiber kann man dann entsorgen. Funktioniert auch super zum Beispiel mit Vasen, Küchenlöffeln oder Wolldecken.“

Klamotten anprobieren

„Alles mal wieder anziehen. Dann stellt man oft fest: Die Jeans passt nicht mehr, der Schnitt sitzt nicht oder der Pullover hat ein Loch.“

Kinder mit einbinden

„Früh übt sich. Wenn wir etwa die Küche aufräumen können wir den Kindern zeigen. Ordnung gehört dazu. Man kann sie zum Beispiel das Besteck einsortieren lassen oder die Schüsseln stapeln lassen. Nicht schwieriges, sondern mit einfachen Sachen anfange. Außerdem ganz wichtig: Loben! Dann lernen die kleinen, dass Ordnung einfach dazu gehört.“

Noch mehr Tipps gibt es auf der Seite Ordnungsliebe von Sabine Haag


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