
Wohnen statt einkaufen
Für die geplante Umgestaltung der Solinger City ist die Stadt auf die privaten Hauseigentümer angewiesen. Neue Förderprogramme, aber auch ein städtischer Immobilienfond, sind deshalb zwei der über 40 Punkte im neuen Innenstadtkonzept "City 2030".
Veröffentlicht: Samstag, 27.04.2019 07:11
Einkaufen zwischen Hofgarten und Mühlenplatz sowie Wohnen und Gastronomie auf der Unteren Hauptstraße. Das sind nur zwei der Eckpunkte im neuen Solinger Innenstadtkonzept „City 2030“. Um die City so umzugestalten, wie die Stadtplaner sich das vorstellen, müssen auch die privaten Immobilienbesitzer investieren. Leerstehende Ladenlokale in Wohn- oder Gemeinschaftsräume umzubauen, bedeutet für die Eigentümer aber erstmal nur Kosten. Attraktiver machen könnte das eine sogenannte Umnutzungs-Pauschale. Die Stadt ist darüber mit dem Land im Gespräch, das bislang schon Hof- und Fassaden-Sanierungen fördert. Eine solche Umnutzungspauschale für Privateigentümer wäre deutschlandweit bisher einmalig. Beim Land sei man aber offen für die Idee, sagt Solingens Planungsdezernent Hartmut Hoferichter. Wenn die Politik das City-Konzept bis zum Sommer beschließt, will man die Förderkonzepte konkretisieren.