Wupper wird immer natürlicher

Seit mittlerweile 15 Jahren wird die Wupper wieder natürlicher gestaltet. Der Wupperverband berichtet zu diesem Jubiläum über die aktuellen Fortschritte am wichtigsten Fluss im Städtedreieck. Insgesamt 3,2 Millionen Euro Fördermittel sind bisher in die Renaturierung der Wupper geflossen. Ein Kanal mit Dreckwasser: dieses Image passt schon lange nicht mehr zur Wupper. Mittlerweile leben Lachse, Forellen, Krebse und Eisvögel im und am Fluss. Ein Erfolg, für den der Wupperverband vor 15 Jahren den Grundstein gelegt hat. 2006 wurde in Barmen der erste Bereich des Flusses natürlicher gestaltet. Aus dem Abwasserkanal von früher wurde eine "Lebensader". Im Laufe der Jahre wurden Ufer neugestaltet, kleine Inseln und Nebenarme angelegt. Bis 2025 sollen die gesamten 15 Kilometer der Wupper vollständig renaturiert sein. Als nächstes ist der Abschnitt zwischen Elberfeld und dem Stadion am Zoo dran.

© Wupperverband

Die Renaturierung der Wupper

Bisher sind 10 Kilometer schon renaturiert und insgesamt 14 verschiedene Einzelprojekte umgesetzt worden. Das nächste Projekt ist unter anderem auf dem Gelände von Bayer geplant. Wie der Wupperverband sagt, ändert sich auch das Verhältnis der Menschen in der Region zur Wupper. Die Menschen wenden sich nun wieder gerne dem Fluss zu. Es gründeten sich Fischereivereine oder Vereine für Kultur- und Freizeitveranstaltungen an und in der Wupper (Kanufahrten z.B.). Viele Menschen engagieren sich als Wupperpaten und Wupperranger oder beim Wupperputz.

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