
Wupperverband arbeitet an Hochwasserschutz
Der Wupperverband wird jetzt, auf Basis des Gutachtens zur Flutnacht, sein Hochwasserschutz-Programm anpassen. Das Gutachten eines Wissenschaftlers der Technischen Hochschule Aachen ist gestern (06.07.) veröffentlicht worden. Obwohl der Wupperverband, laut Gutachten, während der Katastrophe alles richtig gemacht haben soll, nehme man sich jetzt den Verbesserungsvorschlägen des Gutachtens an, um sein Hochwassermanagement zu optimieren.
Veröffentlicht: Freitag, 08.07.2022 03:59
Eine Sache die in der Flutnacht nicht rund lief: Die Kommunikation. Hier hat der Wupperverband bereits gehandelt. Ein sogenanntes „rotes Telefon“ wurde eingerichtet. Damit kann der Wupperverband die Feuerwehr direkt erreichen, wenn die Pegel bedrohlich steigen, auch wenn die Leitungen der Feuerwehr eigentlich besetzt sind. Außerdem werden automatisierte E-Mail und SMS an die Städte gesendet, wenn gewisse Pegel überschritten werden. Zusätzlich sind bereits 14 neue Pegel-Sensoren installiert worden, 16 weitere sollen folgen. Auf dem Gebiet unterstützt auch die Stadt Solingen, die aktuell neue Sensoren testet und den Hochwasserschutz mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz verbessern möchte.