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Zahl der Insolvenzen entwickelt sich unterschiedlich
© Verbraucherzentrale NRW
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Zahl der Insolvenzen entwickelt sich unterschiedlich

Während es in Solingen im Jahr 2020 weniger Insolvenzen gab, ist die Zahl in Remscheid leicht gestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Landes NRW. Insgesamt sind in Solingen im ersten Halbjahr 2020 77 Insolvenzen gemeldet worden, im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor waren es noch 118. Rückgänge gab es in Solingen sowohl bei Unternehmens- als auch Verbraucherinsolvenzen. Und zwar jeweils um 43 bzw. 36 Prozent. Das Bild in Remscheid sieht ein bisschen anders aus. Hier gab es im ersten Halbjahr 2020 108 Insolvenzen, sechs mehr als noch ein Jahr zuvor. Bei den Unternehmensinsolvenzen gab es wie in Solingen einen Rückgang, dafür einen leichten Zuwachs bei den Verbraucherinsolvenzen. In unserer Nachbarstadt Wuppertal ist die Lage genau wie in Solingen: dort gab es auch einen insgesamten Rückgang. Die Folgen der Corona-Pandemie spiegeln sich in diesen Zahlen übrigens noch nicht wieder, da die Insolvenzantragspflicht 2020 vorübergehend ausgesetzt war.

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Die Zahlen für Solingen:

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Im ersten Halbjahr 2019 gab es 118 Insolvenzen, im ersten Halbjahr 2020 waren es 77. Das ist ein Rückgang von 34,7%. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank von 28 auf 16 (-42,9%), die Zahl der Verbraucherinsolvenzen von 72 auf 46 (-36,1%).

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Die Zahlen für Remscheid:

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Im ersten Halbjahr 2019 gab es 102 Insolvenzen, im ersten Halbjahr 2020 waren es 108. Das ist ein Zuwachs von 5,9%. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank von 18 auf 13 (-27,8%), die Zahl der Verbraucherinsolvenzen steig von 72 auf 78 (+8,3%).

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Die Zahlen für Wuppertal:

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Für Wuppertal sind 473 Insolvenzen gemeldet worden, das sind rund 29 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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