
Zentrum für verfolgte Künste
Das Zentrum für Verfolgte Künste nutz die Chance wieder öffnen zu dürfen für eine ganz besondere Aktion: Man hat Künstler eingeladen, die über ihre Erfahrung in der Isolation berichten – es geht um Themen wie Emigration, Flucht und Vertreibung aber auch um das Corona-Virus.
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Das Zentrum für Verfolgte Künste öffnet heute wieder seine Türen für Besucher. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise, die für viele auch emotional eine Belastung ist, hat man sich etwas Besonderes überlegt: Man hat Künstler eingeladen, die über ihre Erfahrungen in der Isolation berichten. Isolation ist ein fortwährendes Thema. Deshalb werden im Zentrum für Verfolgte Künste jetzt Werke von Grenzerfahrungen ausgestellt. Es geht um Themen wie Emigration, Flucht und Vertreibung aber auch um das Corona-Virus. Man wolle Damals keineswegs mit der heutigen Situation vergleichen. Man wolle aber mögliche Parallelen nutzen, um Wege aus der Isolation in die Freiheit zu zeigen. In den Dialog tritt unter anderem der israelisch-französische Cartoonist Michel Kichka, dessen Vater, der den Holocaust überlebt hat, im April an Corona verstorben ist. Besucher können heute bis 17 Uhr vorbeikommen. Es gelten aber strikte Sicherheitsmaßnahmen: Abstand halten und Maske tragen.