
Zwischenfall bei Borbet: ein Überblick
Der Feuerwehreinsatz bei der Firma Borbet in Solingen ist jetzt beendet (16:00 Uhr). Die Baverter Straße ist zwischen Weyerstraße und Hofgerichtsweg nicht mehr gesperrt. Nach Informationen der Feuerwehr ist in einem Reststoff-Behälter ein Überdruck entstanden und ein Gas ausgetreten. Da zunächst unklar war, ob der Behälter explodieren könnte, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Mittlerweile ist klar: Es besteht weder Gefahr für die Mitarbeiter und Anwohner noch für die Umwelt, sagt Einsatzleiter Ottmar Müller. Die Feuerwehr rückt inzwischen langsam ab.
Was war geschehen?
Die Feuerwehr wurde gegen 9.25 Uhr von den Mitarbeitern der Firma Borbet informiert, dass im Außenbereich in einem Reststoff-Behälter ein Überdruck entstanden ist. Dadurch ist Gas ausgetreten. Über 80 Spezialeinsatzkräfte waren vor Ort. Glücklicherweise handelt es sich um ein Gas, das weder brennbar ist noch explodieren könnte. Mittlerweile tritt deutlich weniger Produkt aus. Einsatzleiter der Feuerwehr, Ottmar Müller, geht davon aus, dass der Behälter, der sich in mehreren anderen Behältern befindet, in den nächsten ein bis zwei Stunden freigelegt und sichergestellt werden kann. Müller betont, dass in keinem Moment eine Gefahr für die Anwohner oder die Umwelt bestand. Man habe dennoch die Baverter Straße zwischen Weyerstraße und Hofgerichtsweg abgesperrt,weil sie in dem Gefahrenbereich lag. Häuser mussten zwar nicht evakuiert werden, allerdings wurde der Sportplatz sicherheitshalber geräumt. Laut der Firma Borbet handelt es sich bei den Reststoffen im Behälter um Aluminiumspähne, die bei der Bearbeitung anfallen.
Wenn die Sperrung der Baverter Straße aufgehoben wird und der Strom und das Gas bei Borbet wieder angeschaltet werden können, könnte der Betrieb weiterlaufen. Warum das Gas aus dem Behälter ausgetreten ist, ist bisher unklar.
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