Tobias Montag - AfD
Veröffentlicht: Samstag, 01.02.2025 15:17

Tobias Montag tritt für die AfD im Wahlkreis 102 (Solingen - Remscheid - Wuppertal II) an. Der Politikwissenschaftler ist 1998 geboren und wohnt in Solingen.
Was wollen Sie im Bundestag tun, um die Arbeitsplätze in der bergischen Industrie trotz Krise zu sichern?
Die akute De-Industrialisierung im Bergischen Städtedreieck betrifft nicht nur uns; sie ist vielmehr struktureller Natur und betrifft ganz Deutschland. Wenn man sich mit Unternehmern des produzierenden Gewerbes unterhält, sagen alle das Gleiche: zu hohe Energiekosten und zu viel Bürokratie. Beides Ausläufer einer völlig verfehlten und selbstzerstörerischen "Klimapolitik", die nicht nur durch die Grünen, sondern vor allem durch die Angela Merkel-CDU eskaliert ist. Die Klimaauflagen (z. B. Lieferkettengesetz) gehören restlos abgeschafft. Deutschland braucht zur Energiesicherheit endlich günstigen Atomstrom der neusten Generation aus deutschen Kraftwerken!
Was sind Ihre Ziele, um die Infrastruktur im Bergischen (Straße und Schiene) zu verbessern?
Alleine die langjährige Sanierung der Anschlussstelle A3 zu Solingen ist eine Farce. Bei der Viehbachtalstraße scheint es indes seit Jahren schon nicht mehr weiterzugehen. Katastrophal, wenn man weiß, dass die meisten Solinger Erwerbstätigen, die hier den Laden am Laufen halten, Berufspendler sind. Es braucht eine Infrastruktur-Offensive, die sich nicht von hausgemachter Bürokratie erschlagen lässt, sondern diese tapfer überwindet. Dazu gehört der direkte Anschluss der "Vieh" an die A3, der allein von rot-grünen Kräften der Solinger Kommunalpolitik bereits seit Jahrzehnten torpediert wurde!
Was sind Ihre Pläne, um die Finanzsituation der bergischen Städte zu verbessern?
Eigentlich müssten wir die Grund- und Gewerbesteuer senken, damit der Exodus weiterer Unternehmen gestoppt wird, doch das ist angesichts der immensen kommunalen Haushaltspleite unrealistisch. Stattdessen würde es vielen schon reichen, saubere und sichere Innenstädte zur Naherholung zu haben, die Kleingewerbe anzieht. Auch die effektive Umwandlung von Gewerbe- in Wohnraum täte uns gut und würde die Situation auf dem Wohnungsmarkt entspannen. Leerstand in der jetzigen Form (Beispiel Unter Hauptstraße in SG) muss der Vergangenheit angehören!
Die Unterbringung und Vollversorgung von sogenannten Flüchtlingen kostet die Kommunen jedes Jahr Milliarden. Für Solingen dürfte dies eine Mehrbelastung von satten 100 Mio. Euro PRO JAHR bedeuten! Daher muss Deutschland seine Grenzen schließen und Millionen unberechtigter Migranten in ihre Heimatländer rückführen. Ferner muss bei ideologisch motivierten Projekten und Ausgaben der kommunalen Ebene, wie dem größenwahnsinnigen "integrierten Mobilitätskonzept" der Stadt Solingen, der Rotstift angesetzt werden.
Welche der aktuellen Ideen würden Sie unterstützen: einen Radweg über die Müngstener Brücke oder eine Hängebrücke in Burg oder beides?
Beides ist gut. Im Beschluss der Burger Hängebrücke bin ich als Kommunalpolitiker selber involviert und diese soll rein privat durch einen erfahrenen Investor finanziert werden, der schon einige solcher Brücken in Deutschland erfolgreich betreibt. Das würde unser schönes Schloss Burg, ergänzend zur diesjährigen Wiedereröffnung, immens aufwerten. Eine Aufwertung wäre ebenso der Radweg an/in der Müngstener Brücke, der nur geringe Investitionen erfordert, da die hierfür benötigte Plattform unter dem Gleisbett bereits vorhanden ist. Also ja zu beidem!
Nennen Sie bitte EIN Ziel, das Sie auf jeden Fall umsetzen wollen, wenn Sie in den Bundestag gewählt werden!
Mit meiner gewachsenen AfD-Fraktion wäre ich bestrebt, einen Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages zu den abscheulichen Messertaten von Mannheim, Solingen, Magdeburg und nun sogar noch Aschaffenburg ins Leben zu rufen. Die Tatwaffen, der Tathergang sowie die kulturelle Täterherkunft sind nahezu immer identisch: Jeder Täter entstammt einem muslimisch geprägten Kulturraum. In Solingen und Aschaffenburg sind beide Täter als sogenannte Flüchtlinge ins Land gekommen und waren ausreisepflichtig! Es ist Zeit für Remigration, ehe noch weitere Mitbürger ihr Leben lassen müssen.
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